menü
Sie benötigen einen Webbrowser mit aktiviertem JavaScript um alle Features dieser Seite nutzen zu können.

Bauhausmuseum Dessau

Bauherr: Stiftung Bauhaus Dessau

Baujahr: 2015

Leistungen: Teilnahme 1.Phase

Der Standort für das bauhausmuseum lässt sich als Schnittpunkt der Wegebeziehungen zwischen den historischen Bauhausbauten der Stadt auffassen: Bauhausgebäude mit Meisterhäusern, Arbeitsamt und Siedlung Törten. Der Baukörper ist innerhalb des vorgegebenen Baufeldes entlang der Kavalierstraße – am historischen Standort des klassizistischen Palais’ Reina, das ab 1927 die Anhaltische Gemäldegalerie beherbergte – positioniert.. Der Entwurf für das bauhausmuseum in Dessau schlägt einen Baukörper vor, der die im Stadtraum vorhandene großvolumige Maßstäblichkeit in seinen äußeren Dimensionen zunächst aufnimmt. Über dem Untergeschoss erhebt sich die allseitig weit auskragende Bodenplatte des Erdgeschosses bis 80 cm über das Geländeniveau. Auf dieser „schwebenden“ Ebene ruhen fünf ineinander verschränkte, überwiegend fensterlose, scharfkantige Kuben als die eigentlichen Baukörper des Museums. Eine gläserne Hülle als zeitgemäße Interpretation der Curtain-Wall-Fassade, deren Unterkonstruktion an den tragenden Stützen befestigt ist, schließt im rechteckigen Verbund den Innenraum nach außen ab. Voids, die den in der Horizontalen fließenden Raum in die Vertikale aufweiten und auch das Untergeschoss einbeziehen, „füllen“ im Inneren alle verbleibenden Volumina. Ein in den Randbereichen filigran auslaufendes und ebenso weit wie die Bodenplatte auskragendes, gleichsam „schwebendes“ Dach bildet den oberen Abschluss für die „gläserne Vitrine“ des bauhausmuseums. Das Gebäude verbindet durch seine gläserne Hülle Innen und Außen. Durch-, Ein- und Ausblicke verknüpfen es mit dem Stadtpark und lassen es gleichermaßen zum Ausgangs- und Endpunkt der mäandrierenden Parklandschaft werden. Aus seinem Inneren heraus nimmt das Haus zugleich immer wieder Kontakt mit der Stadtseite auf. Ein Kubus an der Südseite ist der einzige Bereich, in dem die Glashülle, die das Gebäude umgibt, durchstoßen wird. Es ist diese Glashülle, die die Kuben im Inneren des Museums immer wieder verändert erscheinen lässt. Entweder verblasst der Glaskörper begünstigt durch die Reflektion seiner Umgebung oder der Sonnenstand bewirkt durch Schattenwurf respektive Spiegelung ganz gegenteilig seine überdeutliche Präsenz. In den Nachtstunden aber verschwindet die Glashülle optisch beinahe vollends, dafür strahlen nun die illuminierten Kuben im Inneren in das Dunkel der Nacht. Ausgewählte Außenseiten können so gleichermaßen als werbewirksame Medienwand dienen.
  • Bauhausmuseum Dessau

    Bauhausmuseum Dessau

  • Kolorierung

    Kolorierung

  • Lageplan

    Lageplan

  • Konzepte

    Konzepte

  • Untergeschoss

    Untergeschoss

  • Erdgeschoss

    Erdgeschoss

  • Obergeschoss

    Obergeschoss

  • Schnitt

    Schnitt

  • Ansicht

    Ansicht

thumbnail_Bauhausmuseum Dessauthumbnail_perspektive.jpgthumbnail_lageplan_4.jpgthumbnail_konzept.jpgthumbnail_kg.jpgthumbnail_eg_1.jpgthumbnail_og_1.jpgthumbnail_schnitt_2.jpgthumbnail_ansicht_2.jpg